| Ausbildungskurs Integrative Trauerbegleitung |
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| Der Verlust von Angehörigen, Freunden und Bekannten ist oft eine schmerzvolle Angelegenheit. Auch Mitarbeitern, die mit Schwerstkranken, Tod und Sterben täglich zu tun haben, fällt es schwer, über Tod, Sterbesituationen und Verlust zu reden. Wir lassen Trauernde auf ihrem Weg oft allein, spüren, dass wir dieser Aufgabe nicht immer gewachsen sind. Gern möchten wir einfühlsamer reagieren, Nähe geben, kompetent handeln, aber auch unsere eigenen Belastungssituationen angemessen verarbeiten. Voraussetzung für diese berufsbegleitende Ausbildung ist die innere Bereitschaft, sich auf eigene Verlust- und Trauererfahrungen einzulassen, sich alle theoretischen und praktischen Fähigkeiten anzueignen, um eine professionell humane Trauerbegleitung praxisnah einzuüben. |
| Die Ausbildung richtet sich vor allem an Sozialarbeiter/innen, Sozialtherapeuten, Krankenschwestern, Altenpfleger/innen und Mitarbeiter/innen |
- in geriatrischen Einrichtungen (Seniorenheime, betreutes Wohnen)
- in Krankenhäusern (onkologische Stationen)
- in Einrichtungen der Krebshilfe
- im ambulanten Pflegedienst
- in Pflegeheimen, auf Kurzzeitstationen
- im Bestattungswesen
- im Hospizdienst
- in Beratungsdiensten |
| Der Ausbildungsplan Integrative Trauerbegleitung umfasst 205 Stunden (incl. 40 Stunden Hausarbeit). |
| Schwerpunkte: |
| Theoretische Grundlagen |
- Psychologie
- Psychiatrie
- Religion / Philosophie
- Soziologie
- Rechtskunde |
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| Seminar- und Selbsterfahrungsfächer |
- Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie
- Gestaltungstherapie
- Selbsterfahrung
- Entspannungs- und Antistresstechniken
- Atembewusstheit und Wahrnehmung der Stimme
- Supervision / Fallbesprechungen aus der eigenen Trauer- und
- Sterbebegleitung
- Sterbemeditation |
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| Abschluss: |
Fachkundenachweis des Zentrums für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V., staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung für Palliativ- und Hospizpflege |
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| Teilnehmer: |
Die Ausbildung erfolgt in Kleingruppen bis max. 12 Teilnehmer. |
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| Leitung der Seminare: |
Dr. Dittmar Rostig; Integrativer Sozio-, Trauer- und Traumatherapeut, Dozent am "Institut für angewandte Tiefenpsychologie und Therapieausbildung" sowie am Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V. in Dresden, staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung für Palliativ- und Hospizpflege, eigene psychotherapeutische Praxis, Dresden |
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| Ausbildungsstunden: |
Der Ausbildungsplan umfasst 205 Stunden
(incl. 40 Stunden Hausarbeit) |
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| Termine: |
16.01. - 18.01.2012 - Selbsterfahrungskurs
27.02. - 02.03.2012 - 1. Wochenkurs
14.05. - 18.05.2012 - 2. Wochenkurs
03.09. - 07.09.2012 - 3. Wochenkurs
16.11. - 18.11.2012 - Supervision |
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| Veranstaltungsort: |
Hotel Regenbogenhaus in Freiberg
Brückenstrasse 5
09599 Freiberg / Sachsen |
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Telefon: +49 3731 - 79 85 0
Fax: +49 3731 - 79 85 29 |
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Der Tagungsort befindet sich in landschaftlich ruhiger Lage am Stadtrand der Universitäts - und Bergstadt Freiberg in der Nähe des Hospitalwaldes. Die historische Altstadt ist in wenigen Minuten zu erreichen. Freiberg liegt an der Silberstraße, Sachsens erster Ferienstraße, und verdankt seine Entstehung dem Silberbergbau. Es liegt ca. 40 km von Dresden entfernt. |
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| Fälligkeiten: |
175,00 € vor Beginn des Selbsterfahrungskurses
285,00 € vor Beginn des 1. Seminars
285,00 € vor Beginn des 2. Seminars
150,00 € vor Beginn des 3. Seminars |
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zzgl. Anmeldebestätigung 125,00 €
zzgl. Prüfungs- und Zertifizierungskosten 145,00 €
zzgl. Kosten Supervision 275,00 € |
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zzgl. Tagungskosten
Vollpension (3 Mahlzeiten) im Einzelzimmer 48,50 € *
Vollpension (3 Mahlzeiten) im Doppelzimmer 43,50 € * |
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* Die Tagungskosten werden individuell vor Ort beglichen. |
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Teilnahme-
bedingungen: |
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie eine Bestätigung bzw. eine Absage, falls das Seminar belegt sein sollte. Die Teilnahme erfolgt in eigener Verantwortung. Das Zentrum behält sich das Recht vor, Seminare abzusagen (z.B. bei Erkrankung des Dozenten oder nicht Erreichen der Teilnehmerzahl). |
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| Anmeldung: |
Schriftliche Anmeldung oder per Internetanmeldeformular bitte an |
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Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V.
Gitterseestraße 24
01187 Dresden |
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Telefon: +49 351 - 470 80 75
Telefax: +49 351 - 403 54 80
E-Mail: info@ztl-trauerbegleitung.de |
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| Anmeldeschluss: |
04.12.2011 |
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| Ausbildungsplan |
| 1. Selbsterfahrungsübungen im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer |
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- Imagination
- Sterbe- und Lebensmeditation
- gestaltungstherapeutische Prozesse
- Selbsterfahrung und Gesprächsreflexion
- Entspannung |
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| 2. Tod und Sterben in philosophischer und soziologischer Sicht |
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- Altertum, Renaissance, Philosophie der Neuzeit,
- zeitgenössische Philosophie
- Die Verdrängungsthese des Todes in der gegenwärtigen
- soziologischen Diskussion (Alois Hahn, Werner Fuchs) und
- der gesellschaftliche Stellenwert von Trauerritualen |
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| 3. Sozialpsychologische Aspekte von Sterben und Tod |
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- Psychologie des Alters
- Coping-Strategien bei kranken Patienten
- Der Tod in medizinischer Sicht
- Die Phase des Sterbens
- Die Sprache der Sterbenden
- Emotionale Reaktionen von Arzt und Pflegepersonal
- Tod und Sterben alter Menschen
- Begleitung von Angehörigen
- Therapeutische Aspekte der Sterbebegleitung
- Hospizarbeit
- Modell einer praktischen Trauerbewältigung |
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| 4. Kinder und Tod |
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- Entwicklungspsychologische Aspekte kindlichen
- Sterblichkeitswissens
- Zeichnerische Darstellungen über den Tod
- Das Kind im Krankenhaus
- Die Begleitung sterbender Kinder - Das Todeskonzept von
- Kindern |
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| 5. Spirituelles Bewusstsein an der Grenze zum Tod |
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- Hinduismus / Buddhismus / Islam
- Judentum / Christentum
- Nah-Todeserlebnisse |
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| 6. Suizid, Suizidversuch und die Begleitung Angehöriger |
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- Begriffsbestimmungen
- Häufigkeit
- Methoden
- Präsuizidales Syndrom
- psychiatrische Krankheiten und therapeutische Ansätze
- Die Begleitung Angehöriger |
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| 7. Kommunikation als Interaktionsgeschehen (mit Übung und Auswertung) |
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- Einführung in die klientenzentrierte Gesprächsführung nach
- C.R. Rogers
- Gefahren und Laster der Gesprächsführung
- Empathie und Verbalisierung
- Einfühlendes Verstehen
- Echtheit und Authentizität |
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| 8. Supervision |
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- Selbsterfahrung
- Fallbesprechungen aus der eigenen Trauer- und
- Sterbebegleitung
- Sterbemeditation |
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