Ausbildung Intensivkurs zum Trauerredner/in (Kursus 5)

Das Kursangebot vermittelt die Theorie und Praxis der Trauerrede, übt in ihre kritische Reflexion ein und orientiert über die Strategien zur Existenzgründung.

Bisher haben 315 Interessenten den Intensivkurs Trauerrede am ZTL in Dresden gebucht und als Absolventen erfolgreich abgeschlossen, und zwar fast aus allen Bundesländern. Die Ausnahmen bilden das Saarland und die Hansestadt Bremen.
In der grafischen Übersicht sind die Teilnehmerzahlen je Bundesland abgebildet, auch der Anteil von weiblichen und männlichen Bewerbern. Die „Kursimpressionen“ und „Rückmeldungen aus der Praxis“ auf der Homepage vermitteln Ihnen darüber hinaus einen Einblick, was Sie im Kurs konkret erwartet und welchen Anforderungen in der Bestattungspraxis auf Sie zukommen.

Teilnehmeranzahl im Kurs per Bundesland

Neueinsteiger erhalten im Intensivkurs Rüstzeug, um die Aufgabe als Trauerredner kompetent und einfühlsam wahrzunehmen.

Praktizierende Trauerredner vervollkommnen ihre Praxis durch Erfahrungsaustausch, vertiefen durch Supervision ihre Selbstwahrnehmung und die Fähigkeit, Trauernde bewusster wahrzunehmen und ihnen durch neue kommunikativ-therapeutische Fähigkeiten ein kompetenter Begleiter zu sein.

Ziel des Kurses ist es, die Trauerrede als sprachliches, individuelles und mitmenschliches Zeugnis bewusst und gegenwartsnah zu gestalten.

Die Ausbildung in Gruppen hilft, den Erwerb von Kenntnissen praxisnah einzuüben, das Vertrauen zu sich und zu anderen zu festigen und gegenseitiges Verstehen, Solidarität und Kooperation zu erleben.

Der Ausbildungsplan im Intensivkurs "Trauerredner" umfasst 96 Stunden.

Schwerpunkte:

  • Theorie der Trauerrede
    • Rede und Rhetorik
    • Trauerprozess und Trauerrede
    • Bestattungsgespräch als Kommunikationsgeschehen
    • Der einzelne Trauerfall, Motive und Deutungen
    • Trauerrede und die Beerdigung von Kindern und Jungendlichen
    • Trauerrede bei Suizid
    • Existenzgründung und Marketingkonzept
    • Gestaltung von Visitenkarte und Flyer
    • DVD als Präsentation zum Vorstellungsgespräch im Bestattungsinstitut
    • Gebundene Kursmaterialien zu jedem Wochenkurs (Themenschwerpunkte, Literaturhinweise, Internetadressen, Musterablauf einer Trauerfeier, Begrüßung, Worte am Grab Textbausteine, Rituale bei Bestattungen, Bestattungsarten, Gedichte, Musikauswahl)
  • Praxis der Trauerrede
    • Das Bestattungsgespräch mit Übungen
    • Einführung in die klientenzentrierte Gesprächstherapie
    • Tiefenpsychologische Persönlichkeitsstruktur
    • Stimm- und Atemtherapie
    • Vortrag einer Rede in Kapelle oder Trauerhalle
    • DVD - Aufnahmen zur unterschiedlichen Fallanalysen (Übungen)
    • Supervision und fortlaufende jährliche Weiterbildung
Abschluss: Fachkundenachweis "Intensivkurs Trauerredner" durch das Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V., staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung für Palliativ- und Hospizpflege
Teilnehmer: Die Ausbildung erfolgt in Kleingruppen bis max. 8 Teilnehmer.
Leitung der Seminare:

Dr. Dittmar Rostig; Integrativer Sozio-, Trauer- und Traumatherapeut, ordentliches Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e.V., langjährige Dozententätigkeit am "Institut für angewandte Tiefenpsychologie, Therapieausbildung und Führungskräftetraining" sowie am Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V. in Dresden, einer staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung für Palliativ- und Hospizpflege, eigene psychotherapeutische Praxis für Trauer- und Traumatherapie, Dresden, zugel. n.d. Heilpraktikergesetz seit 01.01.1998

Frau Kerstin Kleese, Atem- und Stimmtherapeutin

Termine: 26.10. - 31.10.2026 - 1. Wochenkurs
16.11. - 21.11.2026 - 2. Wochenkurs
Veranstaltungsort:

Familienferienstätte "Martin-Luther-King-Haus" Schmiedeberg

Lutherplatz 24
01744 Schmiedeberg

Telefon: +49 35052 -21 00
Fax: +49 35052 - 21 017

Der Ort Schmiedeberg liegt im Osterzgebirge, 30 km von Dresden entfernt.  Die ruhige Lage dieser Ferienstätte gewährt den Seminarteilnehmern gute Erholungsmöglichkeiten.

Kosten: 1.730,00 €
Fälligkeiten: 

690,00 € vor Beginn des 1. Wochenkurses
690,00 € vor Beginn des 2. Wochenkurses

zzgl. Anmeldegebühr 175,00 €
zzgl. Prüfungs- und Zertifizierungskosten 175,00 €

zzgl. Tagungskosten
* Vollpension  im Einzelzimmer 74,90 €/pro Tag * (gültig ab 2025)

* Die Tagungskosten werden individuell vor Ort in der Familienferienferienstätte "Martin Luther King" in Schmiedeberg beglichen.

Teilnahme-
bedingungen:
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie eine Bestätigung bzw. eine Absage, falls das Seminar belegt sein sollte. Die Teilnahme erfolgt in eigener Verantwortung. Das Zentrum behält sich das Recht vor, Seminare abzusagen (z.B. bei Erkrankung des Dozenten oder nicht Erreichen der Teilnehmerzahl)
Anmeldung:

Schriftliche Anmeldung oder per Internetanmeldeformular bitte an
Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V.
Gitterseestraße 24
01187 Dresden

Telefon: +49 351 - 470 80 75
Telefax: +49 351 - 403 54 80
E-Mail: info@ztl-trauerbegleitung.de

Fälligkeit: Die Seminargebühren sind vor Kursbeginn auf das Konto des Zentrums für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V. zu entrichten.
Anmeldeschluss: 01.10.2026

Erfahrungen unserer Teilnehmenden*

Der ZTL-Intensivkurs wird in den Rückmeldungen der Teilnehmenden wie in den Erfahrungsberichten aus der Praxis als fundierte Basis für den Start in die Selbstständigkeit als Trauerredner/in bewertet, die sowohl handwerkliches Können als auch psychologisches Einfühlungsvermögen vermittelt.
Praxisnähe und Intensität: Die Teilnehmer beschreiben die Seminare als "prall gefüllt" mit Informationen und Übungen, oft von morgens bis abends (z.B. 8:30 bis 20:30 Uhr). Besonders hervorgehoben wird, dass echte Trauerfälle simuliert werden, um Trauergespräche und Reden in einer vertrauensvollen Umgebung zu üben.

  • Methodenkompetenz: Die Ausbildung bietet ein umfassendes "Werkzeugpaket", das nicht nur das Schreiben und Halten von Reden, sondern auch Stimm- und Atemtherapie sowie die Gestaltung der gesamten Zeremonie umfasst.
  • Persönlichkeitstypologie: Die Vermittlung von Persönlichkeitstypologien wird als sehr hilfreich empfunden, um in Gesprächen besser auf Angehörige eingehen zu können und nicht nach "Schema F" zu arbeiten.
  • Existenzgründung: Rückmeldungen bestätigen, dass die Kursinhalte (inklusive Tipps zur Akquise von Bestattern) dazu befähigen, sich erfolgreich als Trauerredner zu etablieren.
  • Persönliche Weiterentwicklung: Viele Teilnehmer empfinden die Zeit als eine persönliche Schulung und Reflexion, bei der auch eigene Erfahrungen mit Tod und Trauer Platz finden.
  • Gute Atmosphäre: Die Kursleitungen werden als kompetent, motivierend und empathisch erlebt, was Ängste abbaut und Hemmungen beseitigt. Auch der Austausch innerhalb der (oft homogenen) Gruppe wird als großer Gewinn beschrieben.
  • Umgang mit schwierigen Themen: Die Behandlung von Suizid und Kinderbestattungen in der Ausbildung wird als wichtige Vorbereitung auf die "Zumutung" und Realität des Berufs geschätzt.

Ausbildungsinhalte und Methode

  • Fokus auf Wirkung: Im Mittelpunkt steht die Wirkung der Worte auf die Trauernden, wobei eine vertrauensvolle Umgebung zur gegenseitigen Kritik und zum Ausprobieren geschaffen wird.
  • Praxisbeispiele: Die Analyse echter Fälle (inklusive Videoanalyse) und die Simulation von Trauergesprächen werden als sehr hilfreich empfunden.
  • Breites Spektrum: Es wird nicht nur das Schreiben der Rede gelehrt, sondern auch Stimmbildung, Atemtherapie, die Gestaltung der gesamten Trauerfeier, Musikwahl und die Zusammenarbeit mit Bestattern.
  • Existenzgründung: Das Thema, wie man sich als Redner etabliert und den Lebensunterhalt finanziert, wird als wertvoller Bestandteil genannt.

Erfahrungen in der Praxis (nach der Ausbildung)

  • Schneller Einstieg: Absolventen berichten, dass sie sich nach der Ausbildung sicher fühlen, direkt als Trauerredner tätig zu werden.
  • Etablierung: Viele berichten von ersten Erfolgen, regelmäßigen Aufträgen durch Bestatter und positiven Rückmeldungen von Angehörigen.
  • Herausforderungen: Die Tätigkeit wird als "nah und dicht am Menschen" erlebt. Die Rückmeldungen erwähnen die Notwendigkeit, sich mit eigener Biografie und Trauer auseinanderzusetzen.
  • Umgang mit Kritik: Das Training im Kurs hilft, professionell mit Kritik an der Rede umzugehen.

Atmosphäre und Leitung

  • Dr. Rostig: Die Kursleitung durch Dr. Rostig wird als kompetent und unterstützend beschrieben.
  • Homogene Gruppen: Teilnehmer schätzen den Austausch in einer vertrauensvollen, homogenen Gruppe.

Zusammenfassend wird die ZTL-Ausbildung als ein Paket wahrgenommen, das Teilnehmer befähigt, empathisch, professionell und selbstbewusst Trauerfeiern zu gestalten.


*Zusammenfassung aus Teilnehmerfeedbacks, KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.